|
|
HUNDE Geschichte | Haltung | Ernährung | Pflege | Gesundheit | Erziehung Der Stammvater unserer Hunde ist der Wolf. Vor über 10.000 Jahren begann der Mensch, den Wolf zu zähmen. Durch die Domestikation, bei der das Tier isoliert von seinen wildlebenden Verwandten in menschlicher Obhut gehalten und weitergezüchtet wurde, entwickelte sich mit der Zeit aus dem Wildtier Wolf das Haustier Hund. Die sozialen Verhaltensweisen seiner Vorfahren (Rudel) trägt der Hund immer noch in sich. Dies ist unter anderem ein Grund für die starke Bindung des Hundes an den Menschen - sein Rudel! Der Hund ist ein Rudeltier. Er sollte immer mit zumindest einem Rudelmitglied beisammen sein. Auch wenn es möglich ist, Hunde an das Alleinsein zu gewöhnen, so ist ständiges Alleinsein über mehrere Stunden hinaus keinesfalls artgerecht. Es muss unbedingt dafür gesorgt werden, dass der Hund genügend Auslauf hat. Je nach Rasse und Wesen haben Hunde verschiedene Bedürfnisse. Wenn der Hund nicht den Auslauf und die Bewegung hat, die er braucht, kommt es möglicherweise zu sog. "Verhaltensstörungen" wie z. B. Möbel zerkauen, Depression, Aggressivität... Die Ursache solcher "Verhaltensauffälligkeiten" liegt so gut wie immer im Umgang des Menschen mit dem Tier! Tipps von Hundehaltern: selbstgemachtes
"Bringsel" (Hast du auch einen Tipp auf Lager? Immer her damit!) Wie
oft soll der Hund pro Tag gefüttert werden? Welche
Vitamine braucht der Hund? Tipps von Hundehaltern: Um
eine Magendrehung zu verhindern, sollte man u. a. die Futtermenge auf
zwei Mahlzeiten (früh und abends) aufteilen; durch die kleinere Menge
werden die Magenbänder nicht so ausgedehnt. Nach dem Fressen nicht spielen,
springen usw... Ruhe! Fellpflege: Kaum
ein Hund hat etwas dagegen, wenn Herrchen oder Frauchen ihn bürstet und
striegelt. Im Gegenteil, in der Regel genießen die Vierbeiner diese Art
der Zuwendung sehr. Hier einige Tipps: Wenn Kurzhaarhunde einmal pro Woche
gründlich gestriegelt werden, bleibt ihr Fell sauber und glänzend. Am
besten benutzt man eine Bürste mit Kunststoff-Borsten, eine Drahtbürste
könnte die Haut verletzen. Während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst
empfiehlt sich häufigeres Bürsten. Langhaar- und Stockhaarhunde - wie
z. B. Schäferhunde - brauchen tägliche Fellpflege, damit das Fell nicht
verfilzt. Vor dem Bürsten werden die Haare mit einem Metallkamm ausgekämmt.
Knoten erst vorsichtig mit der Hand auflösen, dann auskämmen. Ein angefeuchtetes
Fensterleder nimmt Schuppen und Staub weg und gibt dem Fell den letzten
feinen Glanz. Rauh- und Drahthaararten wie Dackel und Foxterrier sollte
man alle drei bis vier Monate beim Züchter oder im Hundesalon trimmen
lassen. Dabei werden alle abgestorbenen Haare entfernt. Ein Bad benötigt
ein Hund höchstens alle drei Monate - und ggfs. zusätzlich - wenn er richtig
dreckig ist. Für die "Hundewäsche" eignen sich am besten die speziellen
Hundeshampoos aus dem Fachandel. Denn die alkalifreien Produkte sind so
sanft und schonend, daß sie weder die Haut austrocknen lassen noch den
natürlichen Schutzfilm des Felles angreifen. Beim Baden steht der Hund
am besten bis zum Bauch in körperwarmem Wasser. Es darf kein Wasser in
seine Ohren und kein Schaum in seine Augen kommen. Shampoo mit Wasser
gut ausspülen und das Fell anschließend trockenrubbeln, kämmen und ggfs.
fönen. Zahnpflege: Hunde
bekommen ihre bleibenden Zähne mit ca. 4 Monaten. Das Gebiss ist
ca. ab dem 7. Monat vollständig ausgebildet. Produkte für die Zahnpflege gibt's unter anderem bei Zooplus Gesundheits-Checklist
für die Anschaffung eines Hundes - Klare,
glänzende Augen ohne Ausfluß und Verklebungen Tipps von Hundehaltern: nach einer OP: Nach einer Operation, z.B. Kastration, kann man seinem Hund u.U. den störenden Trichter ersparen. Man ziehe ihm ein altes T-Shirt an, für den Schwanz wird ein Loch ausgeschnitten und Vorder- und Rückenteil am Popo wie zu einem Höschen gewickelt und mit Sicherheitsnadeln befestigt - man muss nur darauf achten, dass es relativ straff sitzt und nicht am Bauch durchhängt, sonst kann sich das Wauzi befreien - beim Gassigehen braucht man bloß den Schwanz und Hintern befreien, das Shirt wird nach vorne gewickelt und hinter den Vorderbeinen befestigt - sieht lustig aus, erfüllt aber seinen Zweck. Fressen von bzw. Wälzen in Kot: ist eine Mangelerscheinung und kann mit 2 - 3x pro Woche ein kleines Stück Schimmelkäse zum Futter unterbunden werden - bei unserem Mädl war es nach einer Woche vorbei mit "Geruchsbelästigung" und Fressen von Hunde- und Katzenkot. Medikamente: manche Hunde verweigern die Einnahme von Medikamenten (Pillen, Kapseln) - wenn man diese in ein Stück Leberstreichwurst verpackt, wird es problemlos verschluckt und man kann sicher sein, dass die Einnahme erfolgreich abgeschlossen wurde.
Die Erfahrungen und Erlebnisse, die der Hund in seinen ersten Lebenswochen macht, prägen ihn für sein ganzes Leben. Richtige Behandlung und Förderung im Welpenalter sind enorm wichtig für die Integration des Hundes in sein tierisches, aber auch in sein menschliches Rudel. Empfehlenswert
ist der Besuch einer Welpenschule, wo der junge Hund einerseits den Sozialkontakt
zu anderen Hunden hat, andererseits aber bereits spielerisch einfache
Übungen ("Sitz", "Platz") lernt. Die Grundregeln
der Hundeerziehung lauten:
|